Britzer Verbindungskanal
Eine Gedenksäule des Berliner Bildhauers Karl Biedermann (Der verlassene Raum, Peter Fechter) erinnert an Chris Gueffroy. Die Säule wurde zu seinem 35. Geburtstag (21. Juni 2003) an seinem Sterbeort aufgestellt. Die nahe Britzer Allee wurde 2010 in Chris-Gueffroy-Allee umbenannt.
Nähere Informationen: externer Link



Chris Gueffroy wurde am 21. Juni 1968 in Pasewalk (Mecklenburg-Vorpommern) geboren. Nachdem der talentierte Sportler eine Karriere in der Nationalen Volksarmee ablehnt wird er nicht mehr zum Abitur zugelassen und beginnt eine Kellnerlehre. Aus Perspektivlosigkeit entschließt er sich zusammen mit einem Freund zur Flucht. Am 5. Februar 1989 versuchen die beiden über den Britzer Verbindungskanal nach Neukölln zu schwimmen. Im Sperrgebiet am Ufer werden Sie gestellt und ohne Vorwarnung beschossen. Chris Gueffroy wird von einer Kugel ins Herz getroffen und ist sofort tot. Sein Freund wird schwerverletzt verhaftet und nach einer Lösegeldzahlung durch die Bundesreupublik Deutschland im Oktober 1989 nach Westen abgeschoben. Die vier Schützen erhielten eine Belobigung und ein Kopfgeld von je 150 Mark für Ihr Engagement an der Grenze.
Vor dem Berliner Landgericht wird der Todesschütze zu einer Freiheitsstrafe verurteilt, die später vom Bundesgerichtshof auf 2 Jahre mit Bewährung reduziert wird. Die anderen Schützen werden freigesprochen.
Chris Gueffroy war das letzte Opfer des Grenzregimes, das an der Mauer zu Tode kam.
Mauerweg
Große Rundfahrt
Vor dem Berliner Landgericht wird der Todesschütze zu einer Freiheitsstrafe verurteilt, die später vom Bundesgerichtshof auf 2 Jahre mit Bewährung reduziert wird. Die anderen Schützen werden freigesprochen.
Chris Gueffroy war das letzte Opfer des Grenzregimes, das an der Mauer zu Tode kam.
Mauerweg
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- S-Bahn: Köllnische Heide
U-Bahn: Blaschkoallee
Bus 170
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