Friedhof Steglitz
Der 42 Meter hohe Turm auf dem Friedhof Steglitz wurde von 1916 bis 1919 nach Plänen des Architekten Hans Heinrich Müller errichtet. Zum Zeitpunkt des Baus stand der Turm noch außerhalb des Friedhofgeländes. Der denkmalgeschützte Turm wurde vollständig restauriert und beherbergt einen medizinischen Verlag.
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Das Bauwerk ist gleichzeitig ein frühes Mahnmal für immer wieder vorkommende Unzulänglichkeiten bei kommunalen Planungen. Die selbstständige Landgemeinde Steglitz wollte sich vor der Gebietsreform von 1920 unabhängig von der Wasserversorugung machen, da das Wasser aus Charlottenburg zu teuer geworden war. So wurde ein Wasserturm gebaut. Leider gab es keine Leitungen, die den Turm mit Wasser versorgen konnten. Das erste Mal versorgte der Turm die Steglitzer 10 Jahre nach seiner Fertigstellung mit Wasser. Dies war nur deswegen möglich, weil Steglitz in der Zwischenzeit ein Teil von Berlin geworden war.
- Anfahrt mit Bus + Bahn:
- S-Bahn: Feuerbachstraße
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