Park am Mittelfeldbecken, Märkisches Zentrum
In der zwischen 1963 und 1974 erbauten Trabantenstadt fanden vor allem Mieter aus den verdichteten Innenstadtbezirken neue Wohnungen. Bis heute wird an der städtebaulichen Katastrophe nachgebessert, um die Lebensqualität zu erhöhen. Hier wohnen 36 000 Menschen. Der Ortsteil gehört zum Berliner Bezirk Reinickendorf.
Nähere Informationen: externer Link
Nach dem Zweiten Weltkrieg ist auf der heutigen Fläche des Märkischen Viertels ein Siedlungsgebiet aus wilden Lauben und Notunterkünften entstanden, das nicht mehr den üblichen Hygienebestimmungen entsprach. Von 1963 bis 1974 haben namhafte Architekten ein neues Wohnviertel für bis zu 50.000 Bewohner geschaffen. Großzügige Grünflächen zwischen den einzelnen Wohnblöcken, Spielplätze und ein eigenes Fernheizwerk waren für den Berliner Senat und die gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Gesobau ein Vorzeigemodell für zukunftweisendes Bauen. Eine gute Verkehrsanbindung gibt es bis heute nicht und es fehlten von Anfang an Orte für das gesellschaftliche Beisammensein. Kneipen, Läden und eine soziale Infrastruktur waren so gut wie nicht vorhanden. Schnell eilte dem neuen Stadtteil ein schlechter Ruf voraus und das Stadtmodell der Zukunft verkam zum sozialen Brennpunkt. Mittlerweile ist Vieles nachgebessert worden und das Viertel zieht inzwischen breitere Mieterschichten in den Norden von Berlin.
Großzügige Grünanlagen um das Mittelfeldbecken und das Seggeluchbecken wurden nach Bürgerbefragungen gestaltet und haben die Wohnattraktivität im Gebiet deutlich erhöht.
Großzügige Grünanlagen um das Mittelfeldbecken und das Seggeluchbecken wurden nach Bürgerbefragungen gestaltet und haben die Wohnattraktivität im Gebiet deutlich erhöht.
- Anfahrt mit Bus + Bahn:
- Bus M21, 122, 222, 322 und 221.
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