Schönholz
Germanenstraße
13156 Berlin
Über 13.000 Opfer aus den Reihen der Roten Armee, die in den letzten Kriegstagen beim Kampf um Berlin gefallen sind, haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden. Die 27.500 Quadratmeter große Anlage im Volkspark Schönholzer Heide wurde am 7. November 1949 für die Öffentlichkeit frei gegeben.
Hauptelement der Anlage ist die russische Mutter Heimat, die vor einem 35 Meter hohen Obelisken ihren gefallenen Sohn betrauert. Von der Germanenstraße führt eine Lindenallee zur Kriegsgräberstätte, die von einer hohen Mauer umgeben ist. In der Mauer sind Namen und Dienstgrade von 2647 gefallenen Soldaten auf Bronzetafeln angebracht. Alle anderen Soldaten konnten nicht mehr identifiziert werden.
Die Anlage entstand zwischen 1947 und 1949 nach Entwürfen einer sowjetischen Architektengruppe und des Bildhauers Iwan G. Perschudtschew.
Die Anlage entstand zwischen 1947 und 1949 nach Entwürfen einer sowjetischen Architektengruppe und des Bildhauers Iwan G. Perschudtschew.
- Anfahrt mit Bus + Bahn:
- S-Bahn: Wilhelmsruh
Die Informationen auf dieser Seite wurden von uns bzw. unseren redaktionellen Partnern nach bestem Wissen zusammengestellt und sind ohne Gewähr. Ihre Vorschläge für Korrekturen oder Ergänzungen nehmen wir gerne entgegen.