Zwischen Sellerstraße und Seestraße
Die etwa 3,5 km lange Müllerstraße verdankt ihren Namen den Mühlen, die früher hier standen. 1827 wurde aus der Straße nach Oranienburg die Müllerstraße. Mehr als 20 Mühlenbetriebe, oftmals mit Bewirtschaftung, gab es in der Umgebung des Weddingplatzes. Es gab sowohl Windmühlen als auch Wassermühlen. Mit der zunehmenden Industrialisierung und der beginnenden städtebaulichen Entwicklung standen die Müller und ihre Mühlen dem Fortschritt im Wege. 1880 wurde die letzte Mühle abgerissen.




Neben Einzelhandelsgeschäften gibt es in diesem Bereich der Müllerstraße das Bürgeramt Wedding, die Landesparteizentrale der SPD, einige Kirchen (Dankeskirche) und die Hauptstelle der Agentur für Arbeit für den Bezirk Mitte. Die pharmazeutischen Werke der ehemaligen Firma Schering (jetzt Bayer) und das Erika-Hess-Eisstadtion liegen ebenfalls in diesem Bereich der Straße.
(Siehe auch Müllerstraße).
- Anfahrt mit Bus + Bahn:
- (Südliche Müllerstraße: Postleitzahl 13353)
U-Bahn: Reinickendorfer Straße, Wedding, Leopoldplatz, Seestraße
S-Bahn: Wedding
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